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Nicht jeder kann ein Skywalker sein

In einen X-Wing steigen und Raumschlachten im Star Wars Universum schlagen. Vielleicht eine Raumstation angreifen und einen Sternzerstörer zerstören. Den Millenium Falcon gegen die Slave 1 kämpfen lassen? Was sich nach den Fantasien eines zehnjährigen anhört wird im neuen Battlefront Teil möglich sein.

Die Raumschlachten spielen sich großartig

Die im ersten Teil lange vermissten Raumschlachten werden in Battlefront II zum Release spielbar sein. Electronic Arts hat sich die Kritik der Spieler zum Herzen genommen und in diesem Bereich nachgebessert. In dem anspielbaren Spielmodus müssen die Rebellen eine Raumstation angreifen, an der ein Sternzerstörer angedockt ist. Die Angreifer müssen erst die feindliche Verteidigung ausschalten, dann die Schilde der Station zerstören und zuletzt den Sternzerstörer in Weltraumschrott zerlegen.

In der Demo konnte man zwischen drei Raumschifftypen wählen: A-Wing, Y-Wing und X-Wing. Jedes dieser Schiffe spielt sich unterschiedlich und übernimmt verschiedene Rollen im Kampf. Der A-Wing ist besonders schnell und effektiv gegen andere Schiffe. Dafür hält er nicht besonders viel aus. Der Y-Wing ist sehr langsam und spielt sich sehr gut als Bomber der massiv Schaden austeilen und auch einstecken kann. Der X-Wing ist die goldene Mitte. Er kann also von allem ein bisschen und ist für Einsteiger am besten geeignet. Auch die Heldenschiffe aus dem ersten Teil, sind wieder dabei. Spielbar waren der Millenium Falcon und Poe Damerons X-Wing aus The Force Awakens. Diese Schiffe sind stärker und halten wesentlich mehr aus als die regulären Schiffe. Die Mechanik zur Freischaltung hat sich nicht verändert. Jeder Spieler, der 1000 Punkte erspielt hat, kann ein Heldenschiff wählen. Damit hat theoretisch jeder Spieler die Möglichkeit diese Schiffe zu steuern.

Die Story soll die Geschichte zwischen Episode 6 und 7 erzählen

Die Steuerung ist nicht allzu komplex aber für mich war es gewöhnungsbedürftig mit dem Playstation 4 Controller zu Steuern. So endeten viele meiner Flüge zu Beginn in diversen Level-Objekten. Technisch macht Battlefront, wie von EA in letzter Zeit gewohnt, einen sehr guten Eindruck. Von der Story konnten wir leider nichts sehen, was sehr schade ist, da sie für uns DER Grund zum Kauf des Spiels sein wird. Aber zumindest beim vorliegenden Level hat sich etwas von der Struktur geändert. Es gibt die Möglichkeiten in Teile der Raumstation zu fliegen und in bester Star Wars Manier die Struktur von innen anzugreifen. Genau genommen ist das sogar notwendig, um die Schlacht zu gewinnen.

Es bleibt abzuwarten in wieweit der zweite Teil über lange Zeit die Spieler motivieren kann, denn der Vorgänger warf komplexes Gameplay und notwendiges Teamplay über Bord, um massen- tauglicher zu sein. Aber zumindest will der Star Wars Fanboy in mir mehr sehen und wieder und wieder in den X-Wing  steigen. Irgendwo geht das Konzept von Battlefront dann doch auf.

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