gamescom 2018Print

Ein halber Meter zu wenig, aber unser Forum steht!

Bereits zwei Tage vor dem offiziellen Beginn der Gamescom 2018 füllen sich die Hallen zunehmend mit umher laufenden Menschen: Kisten werden geschleppt, Möbel getragen und Kabel verlegt. Mittendrin sind 20 junge Erwachsene der Jugendpresse Rheinland, die sich in Halle 10.2 um den Aufbau des Jugendforums kümmern.

Vom Schlüsseldienst bis hin zum Schorlenliebhaber

Fehlten anfangs hier und da noch ein Schlüssel oder einige Schrauben, für manch einen auch die ein oder andere Stunde Schlaf, läuft nach zwei Stunden Arbeit alles nach Plan. Anstelle von Kabelchaos ist im provisorischen Lager ein Paradies für Naschkatzen und Schorlenliebhaber entstanden. Der vorher noch sorgfältig mit Plastik abgedeckte Boden erstrahlt bereits in knalligem Rot und die Redaktion ist als solche zu erkennen.

Das Team des Jugendforums wird bei der Aufbaupause von einem Ehrengast begrüßt: dem Muskelkater. Er wird auch die nächsten Tage ein Begleiter sein. Gleichzeitig werden die tapferen Helfer überrascht, denn das Anmelden bei Instagram und Facebook funktioniert ohne Probleme. Gedankt sei den Technikern. Die besten Voraussetzungen, um über das größte Gaming-Event der Welt zu berichten.

Während Musik von Moop Mama für gute Laune sorgt, sammeln einige von den Teilnehmenden bereits die ersten spannenden Eindrücke. Die Kameraobjektive sind auf die fleißigen Hände des Aufbauteams gerichtet, Redakteure mit Mikrofonen finden Menschen zum Reden.

Auf die Plätze, fertig, los

Gesagt getan. Das Diktiergerät geschnappt und bei den Standnachbarn auf Stimmenfang gehen. Bei dem Aussteller Rehau hat es „gepasst“ und die Mitarbeiter der Aufbaufirma Cubicworx, Christian und Heiko meinen, dass soweit alles gut sei: „Die Hälfte der Kunden kommt ja erst morgen.“

Da eine solche Messe aber nie ohne eine ordentliche Portion an unerwarteten Problemen über die Bühne gehen kann, musste das Team der School of Games in den saueren Apfel beißen. „Ehrlich gesagt, mit dem Aufbau hat es bisher nicht so gut geklappt. Es gab mehr Herausforderungen, als wir zeitlich eingeplant haben. Wir geben aber weiterhin unser Bestes und hoffen, dass morgen alles steht”, erzählte uns Carolina Figura. Auch Britta vom „jfc Medienzentrum“ erzählt uns, dass der Aufbau nicht ganz rund lief: „Wir haben 50 Zentimeter zu wenig am Stand. Das war erst ein bisschen schwierig, aber wir haben eine Notlösung für die Fläche gefunden.“

Nino, einer der beiden Projektleiter der Jugendredaktion, ist zufrieden mit der Arbeit seiner Teilis, wie die Teilnehmenden liebevoll genannt werden. Auch zeigt er sich mit dem Aufbau des Standes zufrieden. „Wenn jetzt die Laptops schon stehen würden, könnten wir bereits loslegen.“

Der nötige Wahnsinn

Es ist Nachmittag, der Aufbau läuft weiter. Der Feierabend ist aber noch lange nicht in Sicht. Die Lichter werden gleich montiert, und die Tische gewischt. All das, damit die Besucher am Mittwoch nichts von der Hektik der vergangenen Tage mitbekommen.

Teilen:

Schreiben Sie eine Antwort